Leitbild

Bildungsarbeit

Das zentrale Anliegen der Bildungsarbeit - und gleichzeitig übergeordnetes Leitziel aller Angebote - ist es, die individuellen Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken.

Kompetenzentwicklung wird dabei als Prozess der individuellen Persönlichkeitsentwickung verstanden, welcher sich in der biografischen Entwicklung abbildet und fortschreibt.

Im Sinne des humanistischen Menschenbildes sind alle Individuen bestrebt, sich kontinuierlich zu entwickeln. Erwachsenenbildung wird in diesem Kontext als Raum für diese individuelle Entwicklung verstanden und bereitgestellt.

Das zugrunde liegende Bildungsverständnis ist konstruktivistisch geprägt. In dem Wissen, dass Bildung nicht "erzeugt" werden kann, sollen geeignete Lehr-Lern-Szenarien einen Ermöglichungsrahmen für die individuelle Gestaltung von Bildungsprozessen bereitstellen. Mit fachlich fundierter methodisch-didaktischer Gestaltung und fortlaufender Evaluation wird die Qualität der Lehr-Lern-Szenarien sichergestellt.

Gesundheitsförderung

Das Grundverständnis der Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist vom salutogenetischen Modell nach A. Antonovsky inspiriert. Gesundheit und Krankheit sind demnach keine feststehenden Zustände, sondern Endpole einer kontinuierlichen Verteilung.

Analog des salutogenetischen Modells wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch individuellen Belastungsfaktoren unterliegt und über individuelle Ressourcen verfügt. Als Voraussetzung für die Entwicklung eines nachhaltig stabilen Gesundheitszustandes auf körperlicher, geistiger und sozialer Ebene gilt es daher, stabile individuelle Ressourcen für den Ausgleich der Belastungen aufzubauen. 

Die Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention sind keine therapeutischen Angebote. Sie verstehen sich als primär-, sekundär- und teritärpräventive Angebote, die in unterschiedlichen Settings bereitgestellt werden.

 

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